Unser kompetentes Team von Fachleuten aus den unterschiedlichsten Bereichen bildet das Rückgrat vom/von der Trachtenfrauen - St. Andrä. Ihre Ideen prägen die Ausrichtung und Mission unserer Organisation, die sich stets weiterentwickelt. Hier erhalten Sie weitere Informationen über unser Team.

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 Obfrau - Wiedemann Monika

Wie im Jahre 1984 die Trachtenfrauen St.Andrä gegründet wurden und mein
beruflicher Werdegang mich nach Wien führte, war es für mich außerhalb aller
Vorstellungen jemals Mitglied der Trachtengruppe werden zu können.

Durch berufliche Veränderungen führte der Weg wieder zurück in die Heimat
nach St.Andrä. Im Jahre 1991 wurde ich von Obfrau Rita Pieber und Frau Ing.
Luise Wasserbacher gefragt ob ich nicht Mitglied werden möchte. Meine Freude
darüber war  groß, denn mit dem Beitritt erfüllte sich ein Lebenstraum.
Mein erster Einsatz war beim Gründungsfest der Trachtengruppe Zirbenland in
Obdach. Dies war eine so schöne Veranstaltung und die Trachtenfrauen nahmen
mich so nett auf, dass es für mich den sofortigen Entschluss gab, in diesem
Verein möchte ich bleiben.
Mit den Jahren gab es Höhen und Tiefen, wie in jedem Vereinsleben. Frau
Ernestine Gamauf war als Chronisten und Schriftführerin tätig. Nach ihren
Ableben übernahm ich ihre Agenden auf Wunsch von Ernestine.
Im Jahre 2011 wurde ich zur Obfrau gewählt. Das Vereinsleben wird sehr Aktiv gestaltet, mit Reisen, Kunst- und Kulturausstellungen besucht, Traditionen gepflegt, gute
Kontakte zur Stadtgemeinde und zur Pfarre lassen eine gute Zusammenarbeit
gedeihen. Ein Fixpunkt ist der Ostermarkt, Floh- und Mehlspeisenmarkt. Am
15.8. die Kräuterweihe, Fronleichnam, Kunigundewallfahrt und vieles
Mehr. Einladungen zu anderen Vereinen werden gerne angenommen um den
Austausch zu pflegen.

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Wasserbacher Luise

30 Jahre St.Andräer Trachtenfrauen, das ist ein Grund diesen Anlass gebührend
zu feiern.
Als Gründungsmitglied im Jahre 1983, bin ich stolz, dieser Gemeinschaft so
lange anzugehören. In diesen 30 Jahren hat sich vieles getan. Mit Gutem und
Schönem sind wir gemeinsam durch diese Zeit gegangen. Es ist eine
zusammengefügte Freundschaft von Frauen entstanden, die ich an keinem Tag
missen möchte.
Tracht verbindet, und so soll es bleiben, darauf bin ich stolz.
Viel Glück dem Bestehen der St.Andräer Trachtenfrauen.

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Schmerlaib Silvia

Ich hatte 1990 das Glück und auch die Ehre unter der damaligen Obfrau Edeltraud Polster, zu den St. Andräer Trachtenfrauen zu kommen. Mein Beruf kam mir in dieser Sache sehr entgegen. Durch meine Beschäftigung im Kärntner
Heimatwerk war für mich die Liebe zur Tracht vorgegeben. Das St. Andräer Festkleid aus Reinseide hat mir zudem gut gefallen. Es ist neben der Tracht auch das gelebte Brauchtum, wie Ostern oder Erntedank, das mich
schon immer begeistert hat. Im Verein versuchen wir, diese Werte an die Bevölkerung, im Besonderen an die Jugend weiterzugeben. Die Philosophie der St. Andräer Trachtenfrauen ist das soziale Engagement. Menschen helfen zu können, ist ein gutes Gefühl. Die monatliche Sitzung besuche ich deshalb gerne, weil sich für mich viele wertvolle Freundschaften herauskristallisiert haben und eine gute Kommunikation gepflegt wird. Es ist schön, Mitglied einer so vorbildlich geführten Gemeinschaft zu sein.

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Graf Martina

Der Wunsch nach Brauchtum und die Sehnsucht nach Verwurzelung mit der Heimat sind in der heutigen hektischen Zeit immer deutlicher zu spüren. Mir war es schon immer ein Anliegen, Brauchtum zu leben - nicht nur darüber zu lesen - und das althergebrachte Wissen in mich aufzunehmen. Denn nur so kann man es auch an die nächste Generation weitergeben. Umso mehr schätze ich Vereine, wie jenen der St. Andräer Trachtenfrauen, die sich das zum Hauptziel gemacht haben, Brauchtum hochleben lassen und sich zusätzlich noch sozial engagieren. Ich bin dem Verein auf Wunsch der Obfrau Monika Wiedemann beigetreten und wurde überaus herzlich aufgenommen. Die Frauen, die mit so viel wertvollem Wissen von einst aufwarten können, bereichern jede Sitzung mit ihren Erzählungen. Und was heutzutage noch wichtiger zu sein scheint: Vereine leben Gemeinschaft, sind ein gutes Beispiel für Zusammenhalt - sie sind wie Wurzeln, die jedem einzelnen Halt geben.

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Theuermann Isabella

Als Frischling bei den Trachtenfrauen darf auch ich mich vorstellen.
Mein Name ist Isabella Theuermann.
In meinem Leben sind mir bestimmte Sachen sehr wichtig. Dazu zählen: meine Familie, unsere schöne Natur und unser Brauchtum. Ich bin verheiratet, Mutter von vier Kindern und stolz mit unseren St. Andräer Trachtenfrauen etwas bewegen zu können. Gerade heutzutage, in unserer schnelllebigen Zeit, ist es für unsere Kinder umso wichtiger, die Bindung zu unserer Heimat – unserem Lavanttal – zu vertiefen.
Wir wissen unser G’wand ist Bote und Bekenntnis zu unserer Heimat. Es liegt an uns Frauen durch Vorbild und Aufklärung die Liebe zur Tracht, zum Brauchtum und zu unserer Kultur, auch der Jugend weiterzugeben.

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Korpitsch Berta

Wie kam ich zum Verein der Trachtenfrauen St.Andrä?
Anfang 1984 kam Frau Gertrude Wetzlinger in unser Geschäft. Sie sagte, sie
wolle einen Trachtenverein Gründen ob ich auch mitmache. Anfangs dachte
ich, dass ich zu wenig Zeit für einen Verein habe. Aber Frau Wetzlinger gab
nicht auf und sprach mich mehrmals darauf an, bis ich einwilligte. Dann habe
ich mir eine lange Sonntagstracht im Heimatwerk machen lassen. Es wurde eine
sehr schöne Gemeinschaft mit vielen Tätigkeiten und Ausflügen, so dass wir
richtig zusammengewachsen sind.
Ich freue mich jedes Mal wenn wieder etwas gemeinsam gemacht wird und das
schon 30 Jahre!!!

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Krall Loisi

Ich bin Gründungsmitglied der St.Andräer Trachtenfrauen und bereits
seit der ersten Stunde mit dabei.
Mit den Wurzeln einer sehr christlichen, tiefreligiösen Bauernfamilie
lagen mir schon von Jugendjahren an das gemeinschaftliche Tun und
Handeln sowie die Erhaltung unserer Traditionen sehr am Herzen.
Von 2002 bis 2011 hatte ich die Ehre diesem Verein als Obfrau
vorzustehen. Ich übernahm die Leitung in einer schwierigen Zeit und
habe mich gemeinsam mit den Vorstandsmitgliedern um die
Weiterführung und Weiterentwicklung unserer Gemeinschaft bemüht.
Viele Auftritte, bei denen wir unsere schöne Tracht präsentieren
konnten und unsere Aktivitäten zum Erhalt und zur Förderung der
Gemeinschaft wurden mit dem goldenen Ehrenzeichen des Kärntner
Bildungswerkes für die 25- jährige Tätigkeit unserer
Gründungsmitglieder ausgezeichnet. Zwei weiteren Mitgliedern und
mir selbst wurde eine Auszeichnung in Silber und Gold der St. Andrä
für unsere gute Zusammenarbeit verliehen.
In der Zeit meiner Tätigkeit ist es mir gelungen namhafte Geldbeträge
in Form von Subventionen und Kulturförderungen des Landes für
unseren Verein zu erhalten. Diese Gelder und die sonstigen
Einnahmen des Vereins wurden für die Feier unseres 25-jährigen
Bestandsjubiläums verwendet. In Hauptsache wurden aber immer
wieder Familien in Not sowie kirchliche Aktivitäten und unsere
Kindergarten- und Schulinder von unserem Verein unterstützt. So
wurde unter anderem eine Behindertenhilfe mitfinanziert, Geld an die
Kärntner Kinderkrebshilfe gespendet oder die Bodenrenovierung in
der Sakristei der Domkirche unterstützt. Für unsere Kinder im
Loretto-Kindergarten wurde ein Beitrag zum Kauf eines Spielhauses
geleistet und für die Volksschulkinder wurde Geld zur Beschaffung
von Lernhilfen gespendet.
Rückblickend sehe ich meine Zeit als Obfrau des Vereines als eine
sehr schöne und für den Verein als durchaus produktive Zeit. Ich
selbst hatte die Möglichkeit in meiner Position viele gleichgesinnte
Menschen, die sich für den Erhalt unserer Kultur und unseres

Brauchtums einsetzen, kennenzulernen und habe dadurch eine
wertvolle Bereicherung meines Lebens erfahren.

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Friesacher Hilde

   

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Laszowski Gislinda

Vor 35 Jahren beschlossen Frauen, auch in St.Andrä einen Trachtenverein zu
gründen und begannen mit der Werbung um Mitglieder.
Trachtenvereine versuchen das Erbe zu pflegen, widmen sich der praktischen
Trachtenpflege, und Brauchtum gesellig zu verlebendigen. Die Kärntner
Bräuche sind historisch gewachsen, und der Kärntner ist mit dem Brauchtum
eng verbunden.
Ich wurde von Frau Gertrude Wetzlinger als Mitglied geworben. Frau
Wetzlinger war die Erste Obfrau des Vereines, sie und die Gründungsmitglieder
haben die wertvolle Aufbauarbeit geleistet. Rückblickend auf 30 Jahre
Vereinsarbeit sollen die vielseitigen Aktivitäten aufgezeigt werden, wie Feste im
Jahresablauf, Arbeitsleben, Umzüge, Erntebräuche, Oster, Weihnachten, wo
auch die Buchausstellungen vor Weihnachten zu erwähnen sind, die von Eltern
und Schülern besucht wurden. Aus dem Erlös von Basel- und Handarbeiten,
auch von Flohmärkten, wurden Spenden an Kirchen, an die Kinder-Krebshilfe,
an Hochwasseropfer usw. geleistet.
Die Teilnahme an Ausstellungen, an Veranstaltungen anderer Vereine, gehörte
ebenso dazu. Die schönen Ausflüge, die uns auch das Kennenlernen
geschichtlicher und kultureller Ereignisse nahebrachten, waren ein besonderes
Erlebnis unserer Gemeinschaft, die im Lauf der Jahre sich weiter verfestigte.
30 Jahre Trachtenfrauen waren Freude für jedes Mitglied, das in diesem Verein
beheimatet war. Ein Wunsch wäre, dass auch junge Frauen Mitglieder dieses
Vereines werden, gemeinsames Gestalten, Geselligkeit, das besondere Erlebnis
einer Gemeinschaft erwartet sie.

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Rassi Frieda

In meiner Jugendzeit habe ich schon gerne Dirndlkleider getragen. Mit
14 Jahren wurde ich Mitglied der Landjugend St. Michael und etwas
später wurde ich auch in der Volksranzgruppe aufgenommen. Bei
jedem Auftritt war ein Dirndl zu tragen. Ich besuchte dann einen
Trachtennähkurs und nähte mir eine Lavanttaler Sonntagstracht. Seit
meiner Hochzeit war ich beim Chor der Dorfgemeinschaft St. Jakob,
da konnte ich das Dirndl gut gebrauchen. Bei einem Liederabend hat
mich die damalige Obfrau Gertrude Wetzlinger gefragt, ob ich nicht
bei der neu gegründeten Trachtengruppe mitmachen möchte. Ich sagte
nicht nein. Jetzt macht es mir immer wieder Freude in der schönen
Gemeinschaft mitzuarbeiten, die das Wissen über Trachten und alten
Bräuchen der Jugend weitergibt.

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Ellersdorfer Frieda

     

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Graf Elisabeth

Ich Frau Elisabeth Graf, wohnhaft in Kollegg, bin seit 20 Jahen bei
den Trachtenfrauen St.Andrä.
Die damalige Obfrau Edeltraud Polster und Berta Korpitsch, waren
bei mir und fragten ob ich nicht Interesse für den Trachtenverein
hätte. Nach einigen Überlegungen und Absprache mit der Familie habe ich
mich entschlossen den Verein beizutreten.
Ich bin eine große Befürworterin der Trachten- und
Brauchtumspflege und im bäuerlichen Bereich.
Auch die ganze Familie ist mit der Tracht sehr verbunden. So gut es
geht nehme ich an den Monatssitzungen und Veranstaltungen teil.
Wir sind eine nette Gruppe, dank unserer Obfrau und des Vorstandes.
Ich wünsche unserer Gruppe noch viele schöne gemeinsame Jahre
und hoffentlich kommt Nachwuchs dazu.

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Polster Edeltraud

Jeder Verein hat seine Entwicklung , so auch der der St. Andräer Trachtenfrauen .
Es bestand schon einige Zeit der Wunsch, auch in St.Andrä eine Trachtengruppe zu gründen. So nahm Frau Gertrude Wetzlinger die Sache in die Hand und am 26.1.1984 berief sie die erst Sitzung ein. Es war der Beginn einer schönen Gemeinschaft . Wir trugen lange Trachtenkleider der verschiedensten Kärntner Talschaften ,waren sehr karitativ und machten auch schöne Reisen, z.B. nach Verona, Rom und Assisi. Im Februar 1991 legte Frau Wetzlinger die Obfraustelle zurück und ich wurde zur Obfrau gewählt. Wir entschlossen uns sehr bald, das St.Andräer Seidenkleid mit Goldhaube und Schaupe als Vereinskleid zu tragen. Frau Silvia Schmerlaib nahm sich der Kleider und Schaupen an, viele nähten die Bodenhaube mit Frau Barta Sterling selbst und die Spanschachteln malte uns Frau Irmgard Kreuzer an.
Es entwickelte sich ein sehr aktives Vereinsleben mit Buchverkaufsausstellungen Dichterlesungen , Ausflügen oder unser Wichteln zu Weihnachten. Es war auch unser Start unseres Flohmarktes. Nicht zu vergessen sind unsere Teilnahmen an den kirchlichen Feiern,
unsere Fußwallfahrten zur Kunigundekirche am Reisberg und die vielen Besuche von Veranstaltungen anderer Vereine. In meine Obfrauzeit fiel auch unser 10-Jahr Jubiläum , das wir als "Trachtenwallfahrt "
feierten. Aus ganz Kärnten kamen die Busse voll mit Trachtenträgern .Es war für uns viel Arbeit ,aber auch für alle ein schöner Erfolg. Nach meiner Periode als Obfrau konnte ich die Vereinsführung an Frau Rita Piber übergeben. Mögen die St. Andräer Trachtenfrauen noch viele Jahre so aktiv weiterbestehen bleiben.

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Hambaumer Burgi

Anlässlich eines Ausfluges nach Opatija im Jahre 2008, bei welchem ich als
Gast der St.Andräer Trachtenfrauen teilnehmen konnte, hat mich die jetzige
Obfrau Monika Wiedemann für die Trachtenfrauen begeistert und angeworben.
Seit dieser Zeit bin ich Mitglied dieses Vereins und trage mit Stolz die
wunderschöne Festtagstracht, welche bei vielen Festlichkeiten zum Einsatz
kommt.
Außerdem gefällt mir auch die nette Gemeinschaft mit den anderen Frauen. Ich
bin froh und auch stolz dazugehören zu dürfen.

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Jäger Stefanie

Wie rasch die Jahre vergangen sind- vor dreißig Jahren ist Gertrude
Wetzlinger zu mir gekommen und hat gefragt, ob ich nicht einer
neuen Trachtengruppe beitreten möchte. Es sollte eine bunte,
gemischte Gruppe von Frauen aus und um St. Andrä sein, von der
Geschäftsfrau bis zur Bäuerin sollten alle dabei sein. Ich hab damals
begeistert zugestimmt, weil ich dachte, es sei eine willkommene
Abwechslung zum Arbeitsalltag. Und so ist es geblieben - in all den
Jahren. Wie gerne denke ich an die vielen schönen Ausflüge, unsere
Treffen jeden Monat, die Feste und Feiern, die wir zum Teil gestalten,
aber immer miteinander erleben durften und dürfen. Mit der Zeit ist
eine so schöne Verbundenheit entstanden, auch für mich persönlich
haben sich wertvolle Freundschaften entwickelt. Nach diesen drei
Jahrzehnten, die mir vorkommen wie drei Jahre, bin ich froh und
dankbar, dass die Gruppe noch immer besteht und ich immer noch
dabei sein darf.

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Brunner Anne-Marie

     

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Kraus-Pieber Rita

Ich, Rita Pieber, zog ungefähr im Jahre 1987 mit unserem Sohn Alexander von Klagenfurt nach St.Andrä. Wir, der Apotheker von St.Andrä, Sohn Alex u. ich, wohnten damals noch im Haus Priovidentia, dem heutigen Haus Elisabeth, in dem sich auch die Apotheke befand. Gemeinsam mit meinem damaligen Mann kauften wir das Grundstück Nr. 66 am Hauptplatz.
Bald darauf entstand dort das neue Apothekenhaus mit Wohnungen u. Geschäftslokalen das wir 1989/1990 bezogen. Der Baumeister war Herr Stratznig. Und so begann auch die Bekanntschaft mit Fr. Erna Stratznig. Bald darauf kam sie in die Apotheke u. erzählte vom St.Andräer Trachtenfrauenverein dem sie angehört, u. bot mir an doch schnuppern zu kommen bei den monatlichen Zusammenkünften. Nun etwas Überwindung kostete mich das, da ich ja so gut wie niemanden näher kannte. Doch das war
völlig unbegründet, wurde ich doch sehr, sehr herzlich aufgenommen u. freute mich auf die mtl. Zusammenkünfte. Damit verbunden war auch das Tragen der traditionsreichen u. schönen Lavanttaler Trachten. Auch wurden weitere Mitglieder angeworben u. so wurden Freundschaften geschlossen die ich nicht mehr missen möchte. Besondere Ereignisse, an die
ich mich auch nach langer Zeit noch erinnere, waren die regelmäßigen Ausfahrten zu den Nachbarsgruppen.
Obfrau war damals Edeltraud Polster. Als sie mich fragte ob sie mich als Nachfolgerin vorschlagen dürfte stimmte ich gerne zu u. so wurde ich bei der Jahreshauptversammlung als
Obfrau gewählt u. füllte das Amt 4 Jahre lang aus. Meine Stellvertreterin war Luise Wasserbacher vlg. Luxhofer u. über Luise Luxhofer wurde
Monika Wiedemann, die jetzige Obfrau, zum Trachtenfrauenverein St.Andrä geworben. In meiner Zeit als Obfrau trat eines Tages der Stadtpfarrer Pater Dolzer u. unser Bürgermeister Peter Stauber an uns Trachtenfrauen heran und fragte ob wir aus dem schönen
Anlass der 350 Jahrfeier Maria Loreto nicht ein handgeschriebenes Kochbuch mit Rezepten jeder unserer Trachtenfrauen herausbringen könnten.
Wir waren von der Idee begeistert und so schrieb jede Trachtenfrau mit Freude ihr Lieblingsrezept in der ihr eigenen Handschrift auf.
Das Buch war 1997 fertiggestellt. Die gesamte Auflage von 1000 Stück war überraschend schnell vergriffen, sodass wir eine 2. Auflage nachdrucken lassen konnten.
Der mit dem Verkauf der 1. Auflage erzielte Reinerlös von 100.000 Schilling wurde in vollem Umfang für die Renovierung des Daches der Loretokirche gespendet.
Auch heute im Jahr 2013 bin ich noch gerne Mitglied bei den St.Andräer Trachtenfrauen.

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Muchitsch Ottillie

Anlässlich der Festlichkeiten zum 30jährigen Jubiläum der St.Andräer
Trachtenfrauen denke ich gerne an die schönen Stunden, welche ich mit den
Damen der Trachtengruppe verbringen durfte, zurück. Unsere
Gründungsobfrau Gertrude Wetzlinger hatte mich vor 30 Jahren eingeladen,
dem Verein beizutreten und mitzumachen. Was ich mit Begeisterung getan habe.
Das Ziel der St.Andräer Trachtenfrauen ist es, alte Bräuche und Traditionen zu
pflegen und für die nächste Generation zu bewahren. Unsere schöne St.Andräer
Seidentracht mit der Goldhaube ist etwas ganz Besonderes. Einige der Frauen,
auch ich habe mich dieser Gruppe angeschlossen, haben die Goldhaube unter
der Leitung von Frau Berta Sterling selbst genäht und bestickt und das macht
die Einzigartigkeit der Goldhaube aus.
Bei festlichen Anlässen die Tracht zu tragen, stellt eine besondere
Wertschätzung dar.
Ich wünsche uns weiterhin viel Erfolg, viele gesellige Stunden und vor allem
eine gute Zusammenarbeit.

ÖR_Ing._Luise_Wasserbacher_,Obfrau_Stv._

Wasserbacher Luise Ing.

Ein Grund sich zu erinnern-
Ein Grund stolz zu sein auf das langjährige Bestehen unserer Gruppe.
Blicke ich zurück, dann war es nach einem „Kathreintanz „ im Rathaus Wolfsberg im Herbst 1983, als bei Frau Gertrude Wetzlinger und mir die Idee geboren wurde, in St, Andrä eine Trachtengruppe zu gründen.
Mit viel Freude und Elan gingen wir an die Arbeit, so hatten wir es bis zum Frühjahr 1984 geschafft, eine Gruppe von Frauen zu begeistern echte Trachten zu tragen und an öffentlichen Veranstaltungen teilzunehmen.
Somit war der Grundstein für unsere Gruppe gelegt. Für mich eine große Freude, denn mein Prinzip ist es Brauchtum zu leben und Tracht zu pflegen. Die Liebe zur Tracht zieht sich wie ein roter Faden durch mein Leben.
In der Jugendzeit wurden Dirndlkleider getragen. Den Höhepunkt konnte ich erleben, dass Hofrat Dr. Franz Koschier jahrelang mein Lehrer
war und mir dadurch das Wissen um die echte Tracht vermitteln konnte.
Mein Maturakleid war eine selbstgenähte Festtagstracht.
Gemeinsam mit dem Kärntner Heimatwerk organisierte ich als Bildungsreferentin mehrere Trachtennähkurse. Dadurch wurde die Tracht der Bevölkerung näher gebracht. Mit viel Mut organisierte ich bei einer Bezirksveranstaltung der Frauenbewegung eine Trachtenschau mit Trachten aus allen Talschaften von Kärnten. Es war ein schöner Erfolg. Die Krönung meines Lebens, die Tracht betreffend, war die Gründung der „St. Andräer Trachtenfrauen“. Es erfüllt mich mit Stolz dieser Gruppe, mit gut gepflegter Gemeinschaft, mit ihrem
kulturellen und sozialen Arrangement, anzugehören. Den “ St. Andräer Trachtenfrauen“ wünsche ich weiterhin viel Erfolg, Freude und Liebe zu
Brauchtum und Tracht. So lange es Frauen gibt, die bereit sind dieses kulturelle Erbe weiter zu tragen, die Tracht zu pflegen und zu ehren, wird die Gruppe der „St. Andräer Trachtenfrauen“ noch lange Bestand
haben.

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Graf Maria

Seit 26.1.1984 sind wir St.Andräer-Trachtenfrauen eine Gemeinschaft eine ganz
besondere. Unser St.Andräer Kleid, das Würde und Freude zugleich ist.
Ein ganz wichiger Tag ist für uns Fronleichnam wir nehmen in der Festtracht an der Prozession teil.
Auch Erntedank mit Körberl voll Obst, Gemüse und Blumen.
Und unsere Reisen von Rom bis Nürnberg, Salzburg zu „Jedermann“ und „Adventsingen“. Ans Meer nach Opatija was immer ganz wunderbar ist. Auch macht es uns ein wenig Stolz das auch das Modell von der Loretokirche das mit unseren großen Beitrag angeschafft wurde, in der Kulturmeile von
St.Andrä einen würdigen Platz gefunden hat. Nun machen wir die Vorbereitungen für unsere 30.Jahr-Feier am 15.6.2014.
Alle Frauen sind mit so großer Freude dabei.

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Zechner Maria

    

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Graf Sabine

   

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Kreuzer Irmgard

Als Teenager vor langer Zeit, die Festtagstracht war schon bereit.
In unserem Dorf zum Kirchtag als Zechmädchen und Burschen

wir uns trafen,
die Erntekrone schön und fein,
trugen wir stolz in die Kirche hinein.
Als Hochzeitskleid, wie sollte es anders sein,
darf es nur eine besondere Tracht sein.
Tante Gretl* wurde um Rat gebeten.
Es entstand fürwahr, ein Festtagskleid ganz wunderbar.

Einzigartig und mit viel Können, kam Silvia Schmerlaib um mich zu verwöhnen.
Ein besonders schönes Stück als Andenken müsste es werden.
Mit einer einzigartigen Borte breit und schön,

alle bestaunten sie wie wunderschön.

Dreißig Jahre ist es nun her, ich wollte wieder Tradition und Tracht

und staunte sehr.

In St.Andrä wurde eine Gruppe mit Trachtenfrauen gegründet,

ob sich für mich auch etwas findet?

Es wurde beraten, geprüft mit viel Gespür, stand eines Tages

Frau Wasserbacher Luise* vor der Tür.
Ob meine Tracht die richtige sei,

denn als stolze Trachtenträgerin wäre ich gerne dabei.
Dreißig Jahre sind vergangen, eine wunderbare Zeit,
begleitet mit viel Freud, auch manches Mal ein wenig Leid.
Arbeit, Hilfsbereitschaft , Kameradschaft, Freundschaft und viel, viel mehr,
hat uns zusammengeschweißt in dieser schönen langen Zeit.
Darum freuen wir uns heut über unser großes, schönes Jubiläumsfeste
und wünschen allen Frauen für die Zukunft das Allerbeste.

*Tante Gretl (ehemals Trachtengeschäft Götzhaber in Wolfsberg)

*Wasserbacher Luise vlg. Luxhofer

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Maritschnig Elisabeth

    

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Weinländer Edith

   

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Kollmann Manuela

   

Herzform-Ausstecher

Hanschitz Angelina

Use this space to write a brief description of what this team member does. You can include relevant degrees, experience or other special qualifications they may have.

 

In Memoriam

Im Gedenken an unsere verstorbenen Mitglieder. Wir werden euch nie vergessen.

 
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Quendler Michaela

Stratznig Erna

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Pongratz Rosa